„Eine Blechdose mit dem Tod von außen“: Die Schöpfer von Until Dawn erklären, warum der Weltraum perfekt für Horror ist
Artis Kenderik
Supermassive Games — das Studio hinter Until Dawn und der The Dark Pictures Anthology-Serie — wird am 12. Mai Directive 8020 veröffentlichen, den fünften Teil der Anthologie. Diesmal zieht die Geschichte zum ersten Mal ins All, und Executive Producer Dan McDonald erklärte gegenüber GamesRadar+, warum das unvermeidlich war.
Das fünfte Spiel musste immer ins All gehen. Das wussten wir immer. Wir lieben Silent Hill, Resident Evil — aber deren Spiele bleiben auf der Erde, in vertrauten Umgebungen. Wir können jedes Mal alles ändern: ein Geisterschiff, eine Hexenjagd, Vampire in der Wüste. Wenn man sich Sci-Fi-Horror-Franchises ansieht, ist es ein riesiger Raum.
McDonald sagt, dass der Weltraum eine einzigartige Mischung aus Hoffnung und Horror bietet, die schwer anderswo nachzubilden ist. Eine seiner frühesten Erinnerungen an den Weltraum ist, dass er die Katastrophe der Space Shuttle Challenger live in der Schule gesehen hat.
Ein Raumschiff ist eine Blechdose mit dem Tod von außen. Es ist nicht sicher und nicht einfach — aber die Menschen fühlen sich trotzdem davon angezogen.
In Directive 8020 stürzt die Besatzung des Kolonieschiffs Cassiopeia auf einem Planeten 12 Lichtjahre von der Erde entfernt ab. Was als Mission begann, um eine sterbende Welt zu retten, verwandelt sich in etwas viel Schlimmeres, als die Besatzung vorzeitig aus dem Hyperschlaf geweckt wird. Die Bedrohung ist ein Wesen, das in der Lage ist, Menschen zu imitieren. Ein klassisches Sci-Fi-Horror-Setup — mit der charakteristischen Mechanik der Serie, bei der deine Entscheidungen bestimmen, wer überlebt.
Das Spiel erscheint am 12. Mai 2026 für PS5, Xbox Series X|S und PC.
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