„Es ist wirklich frustrierend“: Die Entwickler von ARC Raiders erkennen die Frustrationen über späte Spawns an und erklären, warum das System wichtig ist
Artis Kenderik
Die Entwickler von ARC Raiders haben sich zu einer der häufigsten Beschwerden der Spieler geäußert — dem Spätereinsteiger-System in Raids, das dazu führen kann, dass ein Charakter mit nur 17–25 Minuten verbleibender Zeit in der Sitzung auf der Karte erscheint. Laut dem Team hat die Mechanik einen wichtigen Zweck, aber sie geben auch zu, dass sie ernsthaft die Erfüllung spezifischer Ziele beeinträchtigt.
Der Designleiter von Embark Studios, Virgil Watkins sagte , dass die Entwickler das Frustrationsgefühl der Spieler, die mit einem klaren Plan in einen Raid eintreten, voll und ganz verstehen, nur um festzustellen, dass ein später Spawn ihnen nicht genug Zeit lässt, um ihn umzusetzen.
Wir erkennen zu 100 % die Situation, in der ein Spieler denkt: „Verdammtes Mist, ich bin hierher gekommen, um diese Herausforderung anzunehmen, und es ist schon nicht genug Zeit da, und das ist echt frustrierend.“
Gleichzeitig zeigen die Daten von Embark einen unerwarteten Effekt: Spieler, die später in Raids einsteigen als andere, verdienen im Durchschnitt mehr als diejenigen, die von Anfang an starten. Laut Watkins ist die Sitzung zu diesem Zeitpunkt oft ruhiger, und die Karte enthält die Überreste früherer Kämpfe — wertvolle Trümmer, zugänglichere große Drohnen und hochprofitabelere Bereiche.
Es gibt die Wahrnehmung, dass „alles bereits geplündert wurde“, aber wirtschaftlich gesehen haben späte Spieler tatsächlich Vorteile. Das war wirklich interessant zu sehen.
Das Spätereinsteiger-System wurde ursprünglich entwickelt, um zu verhindern, dass Raids nur 10 Minuten nach Beginn leer werden. Ohne es würden die Spieler schnell die Sitzungen verlassen, und die verbleibenden würden alleine über die Karte streifen, was die Spannung und das Gefühl von Gefahr untergraben würde.
Die Entwickler erwarteten, dass die Spieler sich anpassen und ihre Taktiken ändern: Wenn Plan A nicht mehr tragfähig war, würden sie zu Plan B oder C wechseln. Um dies zu unterstützen, wurden laut Watkins die Loot-Dichte, Spawn-Punkte und die Aktivitätsverteilung auf der Karte so angepasst, dass späte Einsteiger weiterhin sinnvolle Spieloptionen haben.
Allerdings erkennt Embark an, dass diese Logik in Situationen mit starr definierten Zielen zusammenbricht — zum Beispiel bei der Erfüllung von Herausforderungen oder während zeitlich begrenzter Events.
Wenn du ein spezifisches Ziel hast und ein später Einstieg es im Grunde zunichte macht — das ist wirklich schlecht. Das ist der Schmerzpunkt, den wir zuerst angehen wollen.
Derzeit diskutiert das Studio mögliche Änderungen, die die Frustration durch späte Raid-Spawns verringern könnten, ohne das Gleichgewicht der Sitzung und die Bevölkerungsdichte zu untergraben. Embark hat noch keine spezifischen Lösungen angekündigt, aber die Entwickler betonen, dass aktiv an dem Problem gearbeitet wird.
Zuvor hatte einer der Synchronsprecher, die an Bungies bevorstehendem Shooter Marathon die Entwickler von ARC Raiders und anderen Unternehmen für ihren Einsatz von KI in der Spieleentwicklung scharf kritisiert.
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