„Der gleiche Müll wie Krieg der Welten“: Kritiker zerreißen Bekmambetovs neuen Film mit Chris Pratt
Artis Kenderik
Der Sci-Fi-Thriller Mercy, unter der Regie von Timur Bekmambetov, ist in die Kinos gekommen, aber die frühen Kritiken sind überwältigend negativ. Laut Metacritic erhielt der Film 39 von 100 Punkten basierend auf 17 Bewertungen, während Rotten Tomatoes eine Bewertung von 21% von mehr als 30 Kritikern zeigt.
Der Film folgt einem Detektiv, der beschuldigt wird, seine eigene Frau ermordet zu haben. Die Figur, gespielt von Chris Pratt, hat 90 Minuten Zeit, um seine Unschuld zu beweisen, bevor ein von künstlicher Intelligenz vollständig kontrolliertes Justizsystem zuschlägt. Die Kritiker sind sich einig, dass die Prämisse nicht richtig umgesetzt wird und stattdessen in simplen Action und fragwürdige Botschaften abgleitet.
Kritikerreaktionen
„Mercy“ ist ein schlechter Film mit müdem Dialog und klischeehafter Schauspielerei. Aber am schlimmsten ist, dass er unter dem Deckmantel eines gedankenlosen Actionthrillers gefährliche Ideen über KI, Strafverfolgung und Datenschutzgesetze propagiert.
Das Finale, mit seiner Botschaft „KI ist eigentlich gar nicht so schlecht, Leute“, hinterlässt einen tief unangenehmen Nachgeschmack.
Ehrlich gesagt, die Idee hinter „Mercy“ erscheint absurd — es ist die Art von Wahnsinn, die besser für eine Reality-Show oder ein übertrieben pompöses Videospiel geeignet ist, aber nicht für einen Spielfilm.
Der Film fordert dich auf, zwei Stunden damit zu verbringen, Chris Pratt zuzusehen, während du gleichzeitig unsere neuen KI-Herrscher akzeptierst.
Wir müssen in der Zeit zurückreisen und Timur Bekmambetov davon abhalten, Skype zu entdecken.
Trotz eines starbesetzten Casts, zu dem auch Rebecca Ferguson gehört, wurde der Film mit einer extrem kalten Rezeption aufgenommen und wird von Kritikern bereits als einer der schwächsten Filme des Jahres angesehen. Die meisten Bewertungen sind sich einig, dass der Film es völlig versäumt, sich mit seinen Themen von KI und Gerechtigkeit auseinanderzusetzen. Kritiker beschreiben das Skript als primitiv, den Dialog als formelhaft und das Kernkonzept als oberflächlich und schlecht umgesetzt. In den Bewertungen wird wiederholt angemerkt, dass der Film jede ernsthafte Diskussion über Technologie oder Moral vermeidet und stattdessen mit einer auffälligen, aber leeren Hülle zufrieden ist.
Mehrere Medien verglichen Mercy direkt mit Bekmambetovs früheren Filmen und beschrieben ihn als eine weitere laute Idee ohne Substanz. Einige Kritiken bezeichnen den Film offen als „sinnlose Attraktion“ und „Science-Fiction ohne die Wissenschaft.“
Der Film soll am 23. Januar in den US-Kinos Premiere feiern. Nutzerbewertungen auf Aggregator-Seiten waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht verfügbar.
Was die vorherige Arbeit des Regisseurs betrifft, so ist Krieg der Welten derzeit nominiert für die Goldene Himbeere in sechs Kategorien. Und judging by early reactions, Bekmambetov könnte sich bereits für eine zweite Runde in diesem Jahr bereitmachen.
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