Apple bringt endlich „intelligente“ Fotobearbeitung auf das iPhone — warnt jedoch, dass es möglicherweise nicht reibungslos verläuft
Artis Kenderik
Laut Mark Gurman von Bloomberg bereitet Apple eine große Überarbeitung seines integrierten Fotoeditors für iPhone, iPad und Mac vor. In iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 — die für diesen Herbst erwartet werden — wird die Fotos-App einen neuen Abschnitt namens Apple Intelligence Tools mit drei Hauptfunktionen erhalten.
Erweitern — erweitert Bilder über ihren ursprünglichen Rahmen hinaus mithilfe von generativer KI. Zum Beispiel können Sie ein Nahaufnahme eines Wahrzeichens machen und es erweitern, um die umliegende Szene einzuschließen. Die Grenzen werden mit einfachen Gesten angepasst — ziehen Sie einfach die Ränder des Fotos.
Verbessern — verbessert automatisch die Bildqualität, einschließlich Farbe, Beleuchtung und Schärfe. Ein Tipp, und die KI kümmert sich um die Anpassungen.
Neu rahmen — ändert die Perspektive in räumlichen Fotos, die Tiefe erfassen, und ermöglicht so einen immersiveren, 3D-ähnlichen Effekt.
Alle drei Tools laufen auf dem Gerät, ohne Bilder an externe Server zu senden — Apple priorisiert eindeutig den Datenschutz. Es ist eine direkte Antwort auf Samsung und Google, die ähnliche Funktionen seit einiger Zeit anbieten.
Es gibt jedoch einen Haken: Laut Quellen schreiten Erweitern und Neu rahmen „nicht reibungslos voran“ und zeigen inkonsistente Ergebnisse in internen Tests. Apple könnte diese Funktionen vor der Veröffentlichung verzögern oder zurückfahren. Es wäre nicht das erste Mal — Clean Up, das einzige aktuelle KI-Tool in Fotos, hinkt mehr als ein Jahr nach der Einführung immer noch hinter den Wettbewerbern her.
Die offizielle Enthüllung von iOS 27 wird am WWDC 2026 am 8. Juni erwartet.
Benötigen Sie tatsächlich KI-Tools in Ihrem Standardfotoeditor — oder kommen Sie auch ohne sie zurecht? Teilen Sie Ihre Gedanken in den Kommentaren.
