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Drei Jahre alte Hardware für 900 $? Was eine Steam Machine wirklich kosten würde

Drei Jahre alte Hardware für 900 $? Was eine Steam Machine wirklich kosten würde

Arkadiy Andrienko

Valve könnte Schwierigkeiten haben, die neue Steam Machine auf den Markt zu bringen – das ist das Fazit des Hardware Unboxed-Teams nach der Analyse der aktuellen Komponentenpreise. Ihren Schätzungen zufolge sollte das Gerät ursprünglich bei etwa 600 $ landen, aber die steigenden Kosten für Speicher und Datenspeicherung haben dieses Ziel nahezu unmöglich gemacht, was wahrscheinlich der Grund ist, warum Valve das Gerät überhaupt verzögert hat.

Im Kern basiert die Steam Machine auf einer semi-kundenspezifischen Plattform, die von einer AMD Zen 4 CPU und RDNA 3 Grafik angetrieben wird. Die Konfiguration umfasst 16 GB DDR5 RAM, 8 GB VRAM und entweder eine 512 GB oder 2 TB SSD. Nach heutigen Standards liegt das ungefähr im Bereich eines Budget- bis Mittelklasse-Gaming-PCs – aber das eigentliche Problem sind nicht die Spezifikationen, sondern deren Kosten. Im vergangenen Jahr sind die Preise für DRAM und SSD erheblich gestiegen. Was früher etwa 50 $ für 16 GB DDR5 oder eine grundlegende SSD kostete, hat sich dramatisch verändert – kompakte RAM-Module für Geräte wie dieses können jetzt fast viermal so viel kosten. Der Speicher folgt dem gleichen Trend: Einsteiger-NVMe-Laufwerke liegen jetzt bei etwa 90 $, während 2 TB-Versionen bis zu 250 $ kosten können.

Wenn man CPU, GPU und Speicher berücksichtigt, liegt die Basis-Komponenten-Kosten für eine Steam Machine jetzt bei etwa 700 $. Weitere 150 $ gehen für das Gehäuse, das Kühlsystem, das Netzteil und andere Komponenten drauf. Das bringt die geschätzten Gesamtkosten auf etwa 850 $ – und da Valve zuvor gesagt hat, dass es die Konsole nicht mit Verlust verkaufen möchte, wäre der Einzelhandelspreis zwangsläufig höher.

Wenn diese Schätzungen zutreffen, würde die Steam Machine im gleichen Preissegment wie die PlayStation 5 Pro landen, die nach den jüngsten Preiserhöhungen jetzt 899 $ kostet. In diesem Fall müsste das neue Gerät nicht nur im Preis konkurrieren, sondern auch im Ökosystem und in der Leistung – was die Positionierung erheblich herausfordernder macht. Die Produktion von Konsolen ist Monate im Voraus geplant, während die Preise für Speicher und Datenspeicherung weiterhin schwanken, was die endgültigen Preisentscheidungen kompliziert. Wenn die Komponentenpreise weiter steigen, müsste Valve entweder niedrigere Margen akzeptieren oder den Preis nach dem Launch anpassen.

Valves PC wird im Preis mit Konsolen konkurrieren müssen, obwohl Spiele auf der Plattform günstiger sein werden

Valve hat weder das genaue Veröffentlichungsdatum noch den Preis des Geräts bekannt gegeben, was indirekt die Unsicherheit über die Wirtschaftlichkeit des Projekts bestätigt. Wenn sich der Markt stabilisiert, wird das Unternehmen wahrscheinlich in der Lage sein, eine endgültige Positionierung festzulegen. Das wirft die entscheidende Frage auf: Ist der Markt bereit, eine Steam Machine zu akzeptieren, die etwa 800–900 $ kostet, insbesondere angesichts der Konkurrenz von Konsolen und PCs?

Was denken Sie – hat ein Gerät wie dieses zu diesem Preis eine Chance, oder wird es ein Nischenprodukt ohne aggressive Kostensenkungen bleiben? Teilen Sie Ihre Gedanken in den Kommentaren.

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