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RAM und SSDs werden zu einem Luxus: Quartalsgewinn übertrifft das Jahr, mit einer Preiserhöhung von 40% in Aussicht

RAM und SSDs werden zu einem Luxus: Quartalsgewinn übertrifft das Jahr, mit einer Preiserhöhung von 40% in Aussicht

Arkadiy Andrienko

Der erste Quartal 2026 brachte ungewöhnliche finanzielle Ergebnisse für den Speicher-Markt: Mehrere große DRAM- und NAND-Hersteller verdienten zwischen Januar und März mehr als im gesamten Jahr 2025. Daten des taiwanesischen Mediums Commercial Times zeichnen ein Bild einer extremen Angebotsknappheit, die durch die Nachfrage nach KI verursacht wird.

Die herausragende Leistung kam von ADATA, dessen Nettogewinn im Vergleich zum Q1 2025 um das 17-fache anstieg und 3,014 Milliarden $ erreichte, während der Quartalsumsatz 8 Milliarden $ betrug – ein Rekord in der 25-jährigen Geschichte des Unternehmens. Ähnliche Gewinnimpulse wurden auch bei anderen Akteuren beobachtet:

  • Nanya Tech: 8,14 Milliarden $;
  • Team Group: 0,72 Milliarden $;
  • Apacer: 0,58 Milliarden $;
  • Macronix: 0,56 Milliarden $.
Memory has never been this expensive
Speicher war noch nie so teuer

In allen fünf Fällen überstieg der Quartalsnettogewinn die Ergebnisse des gesamten Jahres 2025. Selbst Macronix, das im margenarmen DRAM-Segment tätig ist, das von Riesen verlassen wurde, die sich auf HBM konzentrieren, verzeichnete ein stärkeres Quartal als das gesamte vorherige Jahr. Der Vorsitzende von ADATA, Chen Libai (Chen Libai), beschrieb die Situation als eine „neue Realität der langfristigen Knappheit.“ Laut ihm sind die Ergebnisse des Q1 nur der Ausgangspunkt, da das Angebot von DDR4 und DDR5 weiterhin aufgrund der Umverteilung von Produktionslinien knapper wird, während die Engpässe bei Hochgeschwindigkeitsspeicher (HBM) weiterhin schwerwiegend sind. Unter diesen Bedingungen wird in den kommenden Monaten keine Entspannung bei Preisen oder Nachfrage erwartet.

Zusätzlicher Druck auf das Angebot kommt von einem drohenden Arbeitskampf in den Samsung-Anlagen, der voraussichtlich die DRAM- und NAND-Produktion um etwa 4 % reduzieren könnte. Vor diesem Hintergrund haben die Hersteller bereits Mitteilungen an Partner herausgegeben, in denen eine Erhöhung der Vertragspreise um etwa 40 % im Q2 angekündigt wird – was sowohl RAM als auch Flash-Speicher betrifft.

AI is consuming everything
KI konsumiert alles

Insgesamt bleibt die Situation unverändert: Der KI-Sektor absorbiert weiterhin das verfügbare Chip-Angebot, während der Verbrauchermarkt mit zunehmend teuren Komponenten konfrontiert ist. Eine bedeutende Entspannung wird zumindest bis zum Ende des Jahres nicht erwartet.

Wie lange sind Sie bereit zu warten, bis sich die Preise für RAM und SSD normalisieren, oder planen Sie ein Upgrade unabhängig von den Kosten? Teilen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren.

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