Relativ gut, habe es über ein paar (Steam) gekauft. Traurig, dass das Spiel dem Ende zugeht. Ich warte auf den zweiten Teil, hoffe, das Niveau des Spiels wird steigen — für den ersten Teil kann man vieles übersehen, aber im zweiten (falls es ihn geben wird) werden die Entwickler ganz anders in die Pflicht genommen. Von dem, was jetzt herauskommt — es ähnelt wenigstens etwas, obwohl es in mancher Hinsicht weit von den Sanitätern der Unterwelt entfernt ist. Der Kampfanteil ist dürftig, wenn man ihn zumindest mit der Serie 7,62 vergleicht — einfach schwach. Es ist klar, dass hier die Handlung und Atmosphäre wichtig sind, aber auch die Kämpfe sollten eine gewisse Fülle haben. Zu den Mängeln — neben der einfachsten Kampfmechanik (kein Ducken/Rollen, Seitwärtsgehen; Schießen aus der Hüfte/auf Sicht/zielgerichtet; keine Zweibeine; Kollimatoren; überhaupt keine anbringbaren Aufsätze auf die Läufe. Keine Nachtsichtgeräte/Taschenlampen/Fackeln: dementsprechend sind Nacht und Unterwelt schwach inszeniert. Das AK-Gewehr — sei es 47, modernisiert, klappbar oder 74 — wird praktisch immer, außer bei der "Suka", mit einem Bajonett ausgestattet, falls die Autoren das nicht wissen. Und das könnte eine gewinnbringende Mechanik sein — das Bajonett wäre sehr nützlich, um Axtschwinger zu empfangen, sowie für Tiere/Insekten und andere Nahkampfeinheiten, auf die man ungern eine Kugel verschwendet.
In Bezug auf den Lore: Sowjetische Bürger sprechen nicht so, verhalten sich nicht so und schreiben keine solchen Tagebücher.
Im Bunker 312 schreibt ein Soldat etwas in der Art von "Strahlung ist Unsinn". Ein Soldat, der für den Dienst in einem geheimen Bunker ausgewählt wurde, kann per Definition kein Idiot sein. Er ist der Beste der Besten. Er ist vorbereitet, gesammelt, ausgebildet — nicht nur im Schießtraining, sondern auch in ABC-Schutz — zumal die Welt am Rande eines Atomkriegs steht und sie über die Schadensfaktoren alles wissen sollten, und ihnen sollte ein Anzug und ein persönlicher Film zur Messung der erhaltenen Strahlendosis ausgehändigt werden, und alles andere.
Auf der Karte gibt es zu wenige Orte — die leeren Räume könnten gefüllt werden.