In China ist eine einzigartige Fusion von Haushaltsgeräten und leistungsstarken Gaming-PCs entstanden. Der Enthusiast, der unter dem Pseudonym Elektrolytisches Natriumcarbonat arbeitet, hat eine Split-Klimaanlage in ein maßgeschneidertes Kühlsystem für einen leistungsstarken Computer integriert. Dieses Experiment bewies nicht nur die Machbarkeit der Idee, sondern ebnete auch den Weg für extreme Kühlungslösungen für GPUs der nächsten Generation.
Im Mittelpunkt des Projekts steht ein modifiziertes Außengerät von einer Xiaomi-Klimaanlage, das einen traditionellen Flüssigkeitskühler ersetzt. Das Gerät, das 76,5×26,8×55 cm misst und 1,2 kW Leistung verbraucht, wurde mit einem Flüssigkeitsreservoir und einem neu gestalteten Rohrsystem angepasst. Dadurch konnte es mit einem PC verbunden werden, der mit einer RTX 4090 und einem Intel Core i9-13900K-Prozessor ausgestattet ist.
Während eines 40-minütigen Stresstests (FurMark + AIDA64) überschritt die GPU-Temperatur nie 20°C, wobei der „Hotspot“ nur 36°C erreichte. Im Leerlauf in freier Luft sanken die Temperaturen auf rekordverdächtige 2°C und 12°C. Zum Vergleich: Selbst hochmoderne benutzerdefinierte Flüssigkeitskühlsysteme halten Flaggschiff-GPUs unter Last selten unter 50°C.
Der Schöpfer betrachtet dieses System als eine „fertige Lösung“ für den kommenden Intel Core i9-14900K und die RTX 5090, deren Wärmeabgabe voraussichtlich aktuelle Rekorde brechen wird. Interessanterweise ist dieses Projekt Teil eines größeren Konzepts: Der Modder hat zuvor ein Netzwerk von fünf Kühlschleifen vorgestellt, die mehrere PCs gleichzeitig bedienen können.
Trotz seiner Effizienz bleibt das System eine Nischenlösung—der Stromverbrauch der Klimaanlage ist mit dem des PCs selbst vergleichbar. Für Enthusiasten, die bereit sind, in extreme Kühlung zu investieren, könnte dies jedoch ein Sprungbrett für rekordverdächtiges Übertakten sein. Wie der Schöpfer scherzhaft anmerkt: „Jetzt wird selbst die RTX 6090 kein Problem sein—stellen Sie nur sicher, dass genug Platz auf dem Balkon ist.“