Первый AAA-Blockbuster im Universum von „Harry Potter“ – Hogwarts Legacy – ist eine Sandbox in einer großen offenen Welt, ein Actionspiel aus der dritten Person mit... Mehr erfahren
Ich habe das Spiel erst Ende 2025 zum ersten Mal gespielt Insgesamt ist es ein tolles Spiel, dass den Spieler komplett in die Welt zieht. Es ist, als würde man einen langen Film sehen oder besser eine lange Geschichte erleben. Die Grafik ist unheimlich detailliert die musikalische Untermalung angenehm, wobei aus den Filmen bekannte Motive verwendet werden und die Story ist interessant. Es gibt in der Welt viel zu tun: neben der Hauptgeschichte gibt es viele Neben-Quests und Aufträge, sowie in der Welt viel zu entdecken. Was mir sehr gefallen hat: auf der Ingame Karte sind nicht alle Positionen von Aufträgen und möglichen Orten verzeichnet. Somit kann man noch viel entdecken, auch wenn die markierten Punkte auf der Karte schon abgearbeitet wurden. Was ich wirklich sehr süß fand, waren die Animationen der Tierwesen.
Alles hier hinein zu schreiben, dass mir gefallen hat, würde hier den Rahmen sprengen. Nun aber zu einigen Punkten, die mir nicht so gut gefallen haben: da wären zum Beispiel das immer gleiche Minispiel zum Öffnen der Schlösser. Langweiliger geht es nicht hätte man für die verschiedenen Stufen unterschiedliche Versionen auswählen können, aber auch dann wäre es nervig gewesen, da es viele verschlossene Türen in der Welt gibt. Eine andere Möglichkeit wäre gewesen, die Minispiele etwas komplexer zu machen und dem Spieler anzubieten, sie so lange zu nutzen, bis er den entsprechenden Zauberspruch gelernt hat. Danach öffnen sich die Türen ohne Minispiele nur mit dem Zauberspruch.
Es ist schade, dass die Entscheidungen, die man in der Welt hin und wieder treffen muss, keine Auswirkungen auf den Verlauf der Story haben. Hier ist meiner Meinung nach viel Potenzial verschenkt worden. Ich habe nur eine Stelle gefunden, an der meine Entscheidung tatsächlich eine Auswirkung hatte: ein Händler, dessen Aufgabe ich war ausgeführt, ihn aber den gewünschten Gegenstand nicht ausgehändigt hatte, verweigerte es danach konsequent, mir noch irgendetwas zu verkaufen. Wenn das noch konsequenter weitergeführt worden wäre, hätten tatsächlich unterschiedliche Geschichten entstehen können, was dann denn Wiederspielwert deutlich erhöht hätte.
Ich hätte mir auch gewünscht, dass es mehr unterschiedliche Quest für die verschiedenen Häuser gegeben hätte. Wenn man das Spiel in einem einer anderen Häuser erneut spielt, wird bis auf eine Quest die Hauptstory einfach nur wiederholt.
Der Eingang, der Schatzhöhlen sind im Grunde immer gleich aufgebaut, was nach einiger Zeit wirklich langweilig ist. Hier hätte man sich ein wenig mehr Mühe geben können.
Das Bauen der Tränke war zwar irgendwie nett animiert, ich hätte mir aber mehr Handarbeit bzw. Crafting gewünscht.
Einige Post waren einfach zur Zeit, intensiv und ohne Hilfe im Internet kaum zu bewerkstelligen, wie zum Beispiel das Suchen der Demiguise-Statuen. Hätte man den Spieler wenigstens irgendwie unterstützen können, indem z. B. Notizen herumliegen, die einige der Orte verzeichnen oder was auch immer.
Aber die eingangs erwähnt, hat mir das Spiel insgesamt, trotz solcher Punkte für viele Stunden viel Freude bereitet, daher finde ich die acht Punkte angemessen.