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DOOM läuft in Microsoft Paint mit DoomPaint, einem neuen GitHub-Projekt

DOOM läuft in Microsoft Paint mit DoomPaint, einem neuen GitHub-Projekt

Arkadiy Andrienko

Mark Russinovich, CTO von Microsoft Azure, veröffentlichte DoomPaint am 2. August als ein GitHub-Experiment mit einer sehr wörtlichen Pointe: Paint ist nur die Anzeigeebene, während das Spiel woanders läuft. Das Projekt ist auf GitHub verfügbar, und der Witz ist einfach: Paint ist nur die Anzeigeebene, während das eigentliche Spiel separat läuft.

DoomPaint rekreiert den Shooter nicht innerhalb der Zeichenanwendung. Stattdessen läuft die tatsächliche DOOM-Engine und fügt jeden gerenderten Frame als normale Dokumentbearbeitung in die Leinwand von Paint ein, wobei jeder Frame zuerst durch die Windows-Zwischenablage geht. Russinovich fasste die Idee einfach zusammen:

Paint rendert das Spiel, berechnet es aber nicht. Paint berechnet nichts. Paint hat nie etwas berechnet. Das ist der Witz.
— Mark Russinovich, CTO von Microsoft Azure
Now Doom is in Paint
Jetzt ist Doom in Paint

Das Projekt verwendet die originale Shareware DOOM1.WAD und enthält auch Freedoom-Ressourcen. Sound und Musik sind ebenfalls enthalten, sodass das Ergebnis nicht nur ein visueller Trick, sondern eine funktionierende Version des klassischen Shooters in einem unerwarteten Fenster ist.

DoomPaint kann bis zu DOOMs nativen 35 Hz erreichen, wenn es in der ursprünglichen Auflösung von 320×200 läuft. Es behandelt Rückgängig wie Zeitreisen: jeder Frame ist ein Rückgängig-Schritt, sodass das Drücken von Ctrl+Z die letzte Aktion zurückspulen kann, während das Speichern aus Paint einen PNG-Screenshot des aktuellen Frames erzeugt.

Der Quellcode für DoomPaint ist bereits auf GitHub, sodass jeder, der neugierig auf dieses seltsame Experiment ist, selbst überprüfen kann, wie es funktioniert. Es ist eine seltsame, aber sehr wörtliche Antwort auf eine einfache Idee: Was passiert, wenn DOOM in Microsoft Paint spielbar gemacht wird?

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