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Taktisches Rollenspiel Expeditions: Samurai ist jetzt im Steam Early Access verfügbar. Der volle Preis beträgt $29.99 / €29.99, aber ein Einführungsrabatt von 34% läuft bis zum 14. August und reduziert den Preis auf etwa $19.79 / €19.79. Später wird es teurer: Die Entwickler haben ausdrücklich erklärt, dass die fertige Version einen höheren Preis haben wird, und der aktuelle ist eine Belohnung für alle, die ein Risiko bei einem unfertigen Spiel eingehen möchten. Die vollständige Veröffentlichung ist für das erste Quartal 2027 geplant.

Hier ist, was momentan verfügbar ist: fünf Hauptquests, drei Nebenquests und vierzehn Orte. Das Studio Campfire Cabal hat versprochen, drei große Updates zu liefern. Das erste wird Waffen, Rüstungen und erweiterte Charakteranpassung hinzufügen; das zweite bringt weitere sieben Hauptquests und drei Nebenquests. Bis zur endgültigen Veröffentlichung strebt das Team über 35 Nebenquests, ein eigenes Dorf zum Verwalten, Handwerkskunst und Minispiele an — insgesamt etwa sechzig Stunden Spielzeit, mit acht Begleitern, die ihre eigenen Handlungen und vollständig vertonte Dialoge während des Spiels haben.

Die Frechheit, mit der die Autoren die Geschichte behandelt haben, verdient eine eigene Erwähnung. Im Jahr 1600 landete der englische Navigator William Adams tatsächlich an den Küsten Japans — der Mann, der der erste Europäer wurde, dem der Titel Samurai verliehen wurde, und das Vorbild für John Blackthorne in James Clavells Shogun. In Expeditions: Samurai verlässt Adams nie England, weil der Spieler zuerst dort ankommt und seinen Platz in der Geschichte einnimmt. Das ist ein cleverer Schachzug: Die Serie arbeitet schon immer mit echten Ereignissen, aber dies ist das erste Mal, dass kein Held nur in eine Epoche geworfen wird — es wird ein bestimmter Mann aus einer herausgenommen.

Die Geschichte spielt sich um 1600 in Japan ab, in der letzten Phase der Sengoku-Ära. Der Spieler führt eine bunt zusammengewürfelte Crew von Privatarmeen, die an der Küste von Honshu ankommen, an Bord der ramponierten holländischen Fregatte De Albatros, und fast sofort in einen Bürgerkrieg zwischen mächtigen Daimyo verwickelt werden. Entscheidungen beeinflussen sowohl das Schicksal des Landes als auch die Beziehungen innerhalb der Crew — mit Begleitern kannst du enge Freundschaften, lebenslange Rivalitäten oder Romanzen eingehen.

Mechanisch weicht der vierte Teil deutlich von seinen Vorgängern ab. In der Serie ist erstmals Heimlichkeit eingeführt worden: Gegner können leise ausgeschaltet werden, und die Gruppe kann vor Beginn eines Kampfes in vorteilhaften Positionen aufgeteilt werden. Kämpfe sind überhaupt nicht zwingend — Konflikte können oft durch Gespräche gelöst oder ganz vermieden werden. Kampf-Fähigkeiten sind dabei nicht an den Charakter gebunden, sondern an die ausgerüstete Waffe, sodass die Ausrüstung deine Taktik mehr prägt als die Klasse. Und zum ersten Mal in der Geschichte der Serie kann all das in einem Drop-in, Drop-out-Koop mit einem Partner gespielt werden.

Die Erwartungen sind hoch: Seit der Ankündigung vor zwei Monaten hat das Spiel mehr als hunderttausend Wunschlisten-Einträge gesammelt. Aber Early Access ist Early Access — es gibt noch viele unfertige Stellen, und einige langjährige Fans der Serie streiten bereits in den Bewertungen über den Kunststil und die Charakterpräsentation, überzeugt, dass Expeditions einen falschen Weg eingeschlagen hat. Die Entscheidung ist also einfach: Jetzt kaufen und etwa zehn Dollar sparen, aber etwas Unfertiges spielen; auf 2027 warten und das Ganze zum Vollpreis bekommen.

Kaufen Sie Early Access-Spiele wegen des Rabatts oder warten Sie auf die fertige Version aus Prinzip? Erzählen Sie es uns in den Kommentaren.

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