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Intel testet einen KI-Spielassistenten, der nicht die Cloud benötigt

Intel testet einen KI-Spielassistenten, der nicht die Cloud benötigt

Arkadiy Andrienko

Intel hat einen Prototyp eines KI-Gaming-Coaches vorgestellt — einen lokal betriebenen KI-Assistenten, der Spielern helfen soll, schwierige Momente im Spiel zu meistern. Das Tool spiegelt NVIDIA's Projekt G-Assist wider, hat aber eigene Besonderheiten in Bezug auf Funktionen und Ausführung.

Im Gegensatz zur Lösung von NVIDIA, die auch die PC-Einstellungen optimiert, konzentriert sich Intels KI-Assistent ausschließlich auf das Gameplay. Zum Beispiel kann er Strategien empfehlen, um Bosse zu besiegen oder Hindernisse zu überwinden. Der Assistent läuft vollständig auf der CPU, GPU und NPU eines Geräts, wodurch die Notwendigkeit von Cloud-Servern entfällt.

Aber die Technologie hat Hürden. Erstens muss sie manuell in jedes Spiel integriert werden — die KI kann sich nicht selbstständig an Titel anpassen. Bisher hat Intel sie nur im chinesischen Action-Hit Black Myth: Wukong demonstriert. Zweitens ist der KI-Gaming-Coach einfacher gestrickt als die Version von NVIDIA: Er kann keine Webdaten abrufen oder Systemeinstellungen anpassen.

Intel behauptet, dass Spieler letztendlich die KI über einen In-Game-Text-Chat abfragen werden, aber die Veröffentlichungstermine und Hardware-Spezifikationen sind noch unklar — die Technologie ist ein Arbeitsprozess. Ihr Erfolg hängt davon ab, ob Studios bereit sind, KI-Unterstützung in ihre Spiele einzufügen. Für den Moment schafft das zusätzliche Hürden für die Akzeptanz, im Gegensatz zu Plug-and-Play-Alternativen.

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