Intel-Dokumente bestätigen erstmals die Entwicklung der Nova Lake-CPU
Die Entwicklung von Intels Prozessoren der nächsten Generation mit dem Codenamen Nova Lake hat ihre erste offizielle Bestätigung erhalten, die in technischen Dokumenten zur Time Coordinated Computing (TCC)-Technologie des Unternehmens gefunden wurde. Dies positioniert Nova Lake als Nachfolger von Arrow Lake und Panther Lake.
Im Desktop-Segment wird Nova Lake-S von Bartlett Lake-S vorausgegangen, das ebenfalls in den Dokumenten erwähnt wird. Interessanterweise wird Bartlett Lake-S als Nutzung von nur leistungsstarken P-Kernen (bis zu 12) beschrieben, während die Kompatibilität mit bestehenden Plattformen (LGA 1700/1800-Sockel) beibehalten wird. Dies deutet darauf hin, dass Bartlett Lake-S möglicherweise als Übergangslösung oder spezialisierte Lösung vor dem Übergang zu einer neuen Plattform positioniert werden könnte.
Nova Lake-S hingegen wird eine brandneue Plattform benötigen. Diese Chips werden den LGA 1954-Sockel verwenden und sollen laut aktuellen Informationen eine signifikante Erhöhung der Kernanzahl aufweisen. Es wird erwartet, dass sie neue architektonische Designs (vorläufig als Coyote Cove für P-Kerne und Arctic Wolf für E-Kerne bezeichnet) beinhalten. Gerüchte deuten auf Konfigurationen hin, die bis zu 16 P-Kerne und 32 E-Kerne kombinieren, was insgesamt 48 Recheneinheiten ergibt (eine frühere Zahl von 52 Kernen beinhaltete wahrscheinlich zusätzliche Hilfselemente).
Daher bestätigen diese Dokumente nicht nur die Existenz des Nova Lake-Projekts, sondern klären auch dessen Platz im langfristigen Fahrplan von Intel, der nach Bartlett Lake-S (Desktop) und Panther Lake (Laptop) kommt. Die wichtigsten Highlights für Nova Lake werden eine neue Desktop-Plattform, ein massiver Anstieg der Kernanzahl und die nächste Generation von Intels hybrider Architektur sein.
