Engineering-Proben der kommenden AMD Ryzen-Prozessoren, die auf Zen 6 basieren, haben die wichtigsten Partner des Unternehmens erreicht. Die Nachricht stammt vom Softwareentwickler 1usmus und Aktualisierungen des Diagnosetools AIDA64.
Quellen deuten darauf hin, dass Zen 6 auf der aktuellen Zen 5-Architektur aufbauen wird, wobei die Änderungen im Kern auf das Chip-Layout fokussiert sind. Basis-Compute-Dies werden bis zu 12 Kerne (gegenüber 8 in Zen 5) enthalten, was potenziell 24-Kern-Desktop-Chips ermöglicht. AMD-Consumer-CPUs werden auch zum ersten Mal einen geteilten DDR5-Speichercontroller einführen. Die Kanalanzahl bleibt unverändert (Dual-Channel), was auf Bandbreitenoptimierungen und geringere Latenz hinweist.
Der L3-Cache pro CCD wird ebenfalls auf 48 MB wachsen. Übertaktungsalgorithmen (Boost, Curve Optimizer) werden keine größeren Überarbeitungen erfahren, was die Anpassung der Werkzeuge vereinfacht (z. B. Hydra). Die Unterstützung der AM5-Plattform bleibt bestehen – aktuelle Motherboards werden nach einem BIOS-Update mit den neuen Chips funktionieren.
Leistungsgewinne werden in multithreaded Arbeitslasten (Rendering, Kompilierung) aufgrund höherer Kernanzahlen und optimiertem Speicherzugriff erwartet. Die Gaming-Leistung könnte sich ebenfalls verbessern, da die RAM-Latenz reduziert und der Cache vergrößert wird. Ein offizieller Launch von Ryzen Zen 6 wird nicht vor Mitte 2026 erwartet. Die Partnerproben bestätigen, dass das Projekt nun in aktiver Hardware- und Software-Testphase ist.