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Microsoft ändert Kurs: Xbox kehrt zu Exclusives zurück, nicht zu Abonnements

Microsoft ändert Kurs: Xbox kehrt zu Exclusives zurück, nicht zu Abonnements

Arkadiy Andrienko

Microsoft, es scheint, hat concediert , dass sein jahrelanger Versuch, Xbox in das "Netflix des Gamings" zu verwandeln, nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht hat. Laut Bloomberg macht das Unternehmen eine bemerkenswerte Kehrtwende in seiner Gaming-Strategie. Anstatt sich auf das unbegrenzte Wachstum von Game Pass zu konzentrieren, richtet Microsoft seinen Fokus erneut auf den Verkauf von Konsolen, Blockbuster-Titeln aus erster Hand und seinen Flaggschiff-Franchises.

Diese Veränderung sieht aus wie eine Rückkehr zu einer Formel, die sich über Jahrzehnte bewährt hat. Und während Xbox in den letzten Jahren die Idee vorangetrieben hat, dass die Hardware keine Rolle spielt und die Zukunft ganz im Zeichen von Cloud und Abonnements steht, stehen jetzt wieder die Konsolen und exklusiven Inhalte im Mittelpunkt. Asha Sharma, die eine Führungsrolle übernommen hat, scheint entschlossen zu sein, das Geschäft um diese klassische Kombination aufzubauen: ein leistungsstarkes Hardwarestück, kombiniert mit den Spielen, die die Menschen tatsächlich dazu bringen, es zu kaufen. Game Pass wird natürlich nicht verschwinden, aber laut Quellen ist es nicht mehr das Zentrum des Xbox-Universums und wird innerhalb des Ökosystems eine unterstützende Rolle einnehmen.

What do you think about this return to basics? A positive or a negative move?
Was halten Sie von dieser Rückkehr zu den Grundlagen? Ein positiver oder negativer Schritt?

Gleichzeitig gibt es auch bemerkenswerte Veränderungen darin, wo Microsoft plant, sein Geld zu verdienen. Anstatt nach weiteren Blockbuster-Akquisitionen wie Bethesda oder Activision Blizzard zu streben, setzt das Unternehmen stärker auf seine bestehenden Vermögenswerte mit nachgewiesenen Renditen. Minecraft und seine mobile Division, King, übernehmen jetzt eine Schlüsselrolle. Die Einnahmen aus diesem kubischen Universum haben schon lange viele Löcher im Budget von Xbox gestopft, und seit der Fusion mit Activision Blizzard hat der Cashflow aus Candy Crush und Kings anderen Projekten diesen Trend nur verstärkt.

Das Kernproblem mit dem Abonnementmodell im Gaming liegt darin, wie Menschen tatsächlich Inhalte konsumieren. Menschen spielen Spiele nicht so, wie sie TV-Shows binge-watchen—ein großes Spiel kann leicht Dutzende oder sogar Hunderte von Stunden in Anspruch nehmen und einen Spieler monatelang fesseln. Ein Katalog von Hunderten von Titeln liefert einfach nicht den gleichen Effekt wie eine Filmsammlung. Intern hat Microsoft sich zunehmend gefragt, ob es wirklich sinnvoll ist, Spiele wie Call of Duty am ersten Tag in Game Pass zu bringen, wenn diese Titel in der Lage sind, Milliarden an direkten Verkäufen zu generieren.

Have you ever tried cloud gaming yourself?
Haben Sie selbst schon einmal Cloud-Gaming ausprobiert?

Nach Jahren, in denen das Motto "überall spielen" galt, sieht es so aus, als ob Xbox wieder zum Ausgangspunkt zurückkehrt, an dem die Branche begann: Eine Konsole verkauft sich, wenn es einen Grund gibt, sie zu kaufen. Ob der Riesen aus Redmond schnell eine Bibliothek mit unverzichtbaren Titeln aufbauen und die Gamer überzeugen kann, wieder an die Xbox-Hardware zu glauben, wird die nächsten paar Jahre zeigen.

Was denken Sie—kann Microsoft den Wettbewerb unter den aktuellen Bedingungen wieder zu einem "Hardware- und Exklusivspiel" machen, oder hat der Abonnementdruck einfach einer neuen Realität Platz gemacht, in der das Publikum etwas ganz anderes erwartet? Teilen Sie Ihre Gedanken in den Kommentaren.

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