Ein Remake des legendären Rollenspiel-Shooters System Shock. Das Spiel spielt im Jahr 2072, als alle Ressourcen auf der Erde praktisch erschöpft sind. Eines der... Mehr erfahren
Die schlechteste Immersive-Simulation, die ich je gespielt habe. Und das ist keine Übertreibung.
Fangen wir mit dem Gameplay an. Die Kämpfe sind einfach nur furchtbar. Das Schießgefühl ist völlig wirkungslos, die Waffen fühlen sich an, als würden sie Wattebäusche verschießen, und die Gegner sind Kugelschwämme, die einem mit einem Treffer die Hälfte der Lebenspunkte abziehen können. Es gibt fast keine Heiltränke, also kriecht man entweder mit den letzten paar Lebenspunkten durchs Spiel oder muss eine halbe Stunde Spielzeit zurückspulen, weil man nur an Checkpoints speichern kann. Der Cyberspace ist eine ganz besondere Art von Strafe. Diese Abschnitte sind so erbärmlich und unfair, dass man das Spiel am liebsten ausschalten und nie wieder anrühren möchte.
Das Leveldesign ist ein Labyrinth um des Labyrinths willen. Man muss ständig zurücklaufen, rennt immer wieder durch dieselben Gänge, weil die Karte nutzlos ist, und die richtige Tür findet man nur durch Ausprobieren. Keine Markierungen, keine Hinweise – und das soll angeblich „Respekt vor dem Spieler“ sein, ist aber in Wirklichkeit einfach nur schlechtes Spieldesign aus dem Jahr 1994, das man nicht einmal überarbeitet hat.
Die Handlung? Eine KI will die Menschheit auslöschen. Verdammt originell. Die Charaktere? Gibt es nicht. Man liest nur Notizen und hört sich Audiologs an, in denen die Schauspieler so übertreiben, dass man den Ton am liebsten abstellen möchte.
Und jetzt vergleichen wir es mal mit Prey. Prey 2017 ist genau das, was System Shock Remake hätte sein sollen. Abwechslungsreiches Leveldesign, echte Entscheidungsfreiheit, Fähigkeitskombinationen, eine interessante Wendung in der Handlung. Klar, Prey hat auch seine Balanceprobleme, aber wenigstens macht das Gameplay Spaß und ist nicht frustrierend. System Shock Remake fühlt sich an wie ein Spiel aus der Vergangenheit, das einfach mit neuen Texturen aufgepeppt und dann mit den Worten „Bitteschön, viel Spaß!“ überschüttet wurde. Der Unterschied zwischen ihnen ist wie der zwischen einer modernen immersiven Simulation und einem Museumsstück, dessen Restaurierung man vergessen hat.
Das Einzige, was ich loben kann, ist die Grafik. Die Station wirkt stimmungsvoll, und der Blick auf Saturn aus den Fenstern ist wirklich wunderschön. Aber die Atmosphäre allein nützt nichts, wenn das Spiel einfach keinen Spaß macht.
Was mir gefallen hat: die Grafik.
Was mir nicht gefallen hat: alles.
Spielzeit: weniger als 15 Stunden
Худший иммерсив-сим, в который я играл. И это не преувеличение.
Начнём с геймплея. Боёвка — это просто боль. Стрельба не ощущается, оружие будто стреляет ватой, а враги — губки для пуль, которые при этом сносят тебе пол-хп с одного попадания. Аптечек почти нет, и ты либо ползёшь на последних хитах, либо отматываешь полчаса геймплея назад, потому что сейвы только на чекпоинтах. Киберспейс — отдельный вид наказания. Эти сегменты настолько убогие и несправедливые, что хочется выключить игру и никогда не возвращаться
Дизайн уровней — лабиринт ради лабиринта. Постоянный бэктрекинг, ты бегаешь по одним и тем же коридорам, потому что карта бесполезна, а нужную дверь найдёшь только методом тыка. Никаких маркеров, никакой подсказки — и это подаётся как «уважение к игроку», но на деле это просто плохой геймдизайн из 1994 года, который не удосужились переработать.
Сюжет? ИИ хочет уничтожить человечество. Оригинально, блин. Персонажи? Их нет, ты просто читаешь записки и слушаешь аудиологи, где актёры переигрывают так, что хочется выключить звук
А теперь про сравню с Prey. Prey 2017 — это то, чем должен был быть System Shock Remake. Вариативный дизайн уровней, реальная свобода в решениях, комбинирование способностей, интересный сюжетный твист. Да, в Prey тоже есть проблемы с балансом, но там хотя бы геймплей приносит удовольствие, а не страдание. System Shock Remake ощущается как игра из прошлого, которую просто натянули на новые текстуры и сказали «нате, наслаждайтесь». Разница между ними — как между современным иммерсив-симом и музейным экспонатом, который забыли отреставрировать.
Единственное, за что можно похвалить — визуал. Станция выглядит атмосферно, виды на Сатурн из окон реально красивые. Но атмосфера не спасёт, когда играть просто не интересно.
Что понравилось: визуал
Что не понравилось: всё
Сколько наиграли: менее 15ч