Valve könnte eine Steam Machine ohne Speicher oder Speicherplatz herausbringen
Analysten und Insider diskutieren zunehmend darüber, wie Valve plant, sein Steam Machine-Gaming-System auf den Markt zu bringen. Vor dem Hintergrund anhaltender Engpässe und hoher Komponentenpreise, insbesondere für RAM und SSD-Speicher, wird ein nicht standardmäßiger Schritt diskutiert.
Nach einigen Quellen (Moore's Law is Dead) könnte eine Möglichkeit die Veröffentlichung einer sogenannten Barebones-Version des Geräts sein. Ein solches Kit soll die Konsole selbst mit einem Prozessor und Grafikchip, jedoch ohne RAM, Speicher und sogar ohne den proprietären Controller umfassen. Das Ziel ist es, einen Endpreis von etwa 400 $ (ungefähr 31.000 Rubel) anzubieten, was deutlich niedriger ist als bei einem voll einsatzbereiten System.
Diese Strategie, falls sie umgesetzt wird, würde mehrere Probleme auf einmal lösen: Erstens würde sie es Valve ermöglichen, den Zielpreis aufrechtzuerhalten, ohne von Marktschwankungen bei den Speicherkosten abhängig zu sein, und zweitens würde sie das Gerät für diejenigen zugänglich machen, die bereit sind, die Komponenten selbst zu installieren. Benutzer könnten diese letzten Komponenten von ihren alten Geräten beziehen.
Gerüchte deuten darauf hin, dass das Unternehmen drei Modelle vorstellen könnte: eine grundlegende 'leere' Version, eine Option mit 16 GB RAM und einer 512 GB SSD sowie ein vollwertiges Kit mit 2 TB Speicher und einem Controller. Dies würde Berichten zufolge mehrere Preissegmente gleichzeitig ansprechen. Interessanterweise könnte selbst die Basisversion für 400 $, laut Experteneinschätzungen, eine höhere Leistung bieten als die Xbox Series S-Konsole und so ein einzigartiges Angebot an der Schnittstelle zwischen Konsole und PC schaffen.
Wenn eine solche Strategie angenommen wird, könnte sie den Ansatz zur Preisgestaltung von Gaming-Systemen verändern und den Fokus auf Flexibilität und Aufrüstbarkeit für die Benutzer verlagern.

